Der teuerste MBA weltweit

Es gibt nicht nur Rankings für die besten Business Schools, sondern auch eines für die teuersten. Stanford führt jetzt die Liste an und macht auch noch  mit einer interessanten Preispolitik Schlagzeilen.

Wer einen MBA an einer der top Business Schools weltweit erwerben will, muß tief in die Tasche greifen.  Erste Studierende versuchen sich bereits in den USA an Klagen, da die anschließenden Gehaltsaussichten nicht mehr unbedingt in angemessener Relation zu den Studiengebühren stehen. Dennoch wurde in den USA gerade ein Ranking der teuersten Vollzeit-MBA Programme veröffentlicht. Die Standford Graduate School führt in diesem Jahr die Liste an. Auch Wharton School und Columbia University sowie Erzrivale Harvard Business School sind natürlich unter den top 5 des Rankings zu finden. In Stanford muß man demnach zukünftig mit Kosten von gut 185.000 US $ für das zweijährige Vollzeit-MBA-Programm rechnen. Sicher alles andere als ein Pappenstil. Dennoch realistisch, denn eingerechnet sind auch die Kosten für einen gehobenen Lebensstil im Silicon Valley und die Aufwände für die die Teilnahme an den obligatorischen Business Dinners der Hochschule. Gleichzeitig macht die renommierte Business School jedoch mit einem neuen Preisdifferenzierungs- Modell auf sich aufmerksam.  Hier gelten nämlich unterschiedliche Preise für Singles und Verheiratete. Auch ein paar weitere Faktoren spielen in die Preisfindung mit rein, so z.B., ob man auf dem Campus oder außerhalb wohnen wird. Abgesehen von den horrenden Studiengebühren sind vor allem der Lebensstandard und auch der Materialaufwand in Form von Büchern etc. große Blöcke in  der Kostenschätzung für den MBA-Abschluss.  In Harvard wird z.B. sehr stark auf Case Studies gesetzt. Deshalb  fällt hier die Liste der anzuschaffenden Bücher und Fallstudien auch besonders lang und dementsprechend teuer aus. Wer also gerade nach einem geeigneten MBA-Programm für die individuellen Karrierepläne sucht, der sollte sich in jedem Fall auch intensiv mit den sogenannten ‚Nebenkosten‘ für das MBA-Studium auseinandersetzen. Denn mit den Studiengebühren allein ist offenbar noch kein Blumentopf zu gewinnen. Für die anschließende Traumkarriere ist die Teilnahme an vielen hochkarätigen Karriere Events nötig, um vor Ort sein eigenes Karrierenetzwerk ausbauen zu können.