Studieren in den Eurokrisen-Ländern

Ein Auslandssemester bereichert einen nicht nur persönlichen, sondern bringt auch noch Pluspunkte im Lebenslauf. Doch wie gestaltet sich der Aufenthalt in der Eurokrisen-Zone im Süden?

Je größer die Zahl der qualifizierten Arbeitskräfte auf dem Arbeitsmarkt wird, umso wichtiger ist es auch für gut ausgebildete Studienabsolventen, einen Lebenslauf zu bieten, der besondere Highlights aufweist. Ein Auslandssemester ist ein Vorteil für einen guten Einstieg ins Berufsleben, und so mancher erfüllt dabei noch einen Wunschtraum, wenn ein Teil des Studiums im sonnigen Süden verbracht werden kann. Durch die Eurokrise und die vielen Negativschlagzeilen aus dem Süden Europas sind jedoch viele Studierende verunsichert, ob sich ein Auslandssemester dort noch rentiert. Zwar bringen die wirtschaftlichen Krisen dieser Länder auch tiefe Einblicke in ein Leben, dass von Arbeitslosigkeit und oftmals auch noch Hoffnungslosigkeit geprägt ist, aber trotzdem kann man auch in Ländern wie Griechenland oder Spanien immer noch auf hervorragenden Professoren und gute Studienbedingungen setzen.

Hohe Studiengebühren oder auch hohe Lebenshaltungskosten in den bekannten Metropolen können schon einbisschen vom Auslandssemester abschrecken. Ist die Studienfinanzierung geklärt, so steht dem Auslandsaufenthalt samt vielen lehrreichen Erfahrungen nichts mehr im Wege.  Spanien erfreut sich bei den Studenten großer Beliebtheit. Hier stehen die Universitäten von Valencia, Madrid oder Granada stehen ganz oben auf der Wunschliste für ein Auslandssemester. Ein Auslandssemester bringt derzeit sogar in gewisser Weise mehr Eindrücke mit sich als früher. Man  taucht nicht nur in eine neue Uni ein und verbessert seine Sprachkenntnisse, sondern erlebt die Mentalität sehr intensiv. Denn die Menschen suchen sich ihren ganz eigenen Weg, um mit der immer noch andauernden Krisenstimmung fertig zu werden.  Vielleicht bedarf es etwas mehr  Mut auch in der Eurokrise Länder wie Spanien oder Griechenland für ein Auslandssemester zu besuchen, aber die sprachlichen und beruflichen Vorteilen, die man dadurch erreicht, lassen das Positive doch überwiegen.