Ein spezielles Aktiendepot für Studenten? – Es gibt bessere Angebote

Bulle und BärEs ist unstrittig, viele der angehenden Akademiker schwimmen während des Studiums nicht im Geld. Dennoch bietet sich immer wieder einmal die Möglichkeit, den einen oder anderen Euro zu sparen. Wer dabei auf Sparbücher oder Tagesgelder setzt, wäre aktuell allerdings besser beraten, das Geld für den Konsum auszugeben. Die Renditen liegen so deutlich unter der Inflationsrate, dass zurzeit nur Kapitalvernichtung, kein Vermögensaufbau möglich ist. Konservative Aktien oder Aktienfonds sind die eindeutig bessere Variante.

Das richtige Depot wählen

Zahlreiche Sparkassen und Filialbanken bieten spezielle Wertpapierdepots für Studenten zu reduzierten Gebühren an. Klingt gut, ist aber immer noch zu teuer. Direktbanken und Onlinebroker verlangen in der Regel keinerlei Depotverwaltungsgebühren mehr, unabhängig davon, ob man als Student eine Ausbildung absolviert oder als Führungskraft im Berufsleben steht. Jede Art von Kosten schlägt sich auf die Rendite des Investments nieder, je niedriger die Kosten, umso höher die Gesamtrendite des Depots. Dies gilt auch für die Transaktionsgebühren beim An- und Verkauf von Wertpapieren. Der prozentualen, vom Ordervolumen abhängigen Provision stehen inzwischen fixe Courtagen gegenüber, die für die Anleger deutlich günstiger sind. Auch hier haben die Direktanbieter, wie ein Depotvergleich auf http://www.aktiendepot.com/wertpapiere-kaufen-und-verkaufen/ deutlich macht, die deutlich günstigeren Konditionen. Nicht jeder, der seinen Einstieg in das Börsengeschehen wagt, möchte allerdings gleich mit Aktien spekulieren. Gerade Neulinge ziehen unter Umständen die abgemilderten Kursverläufe von Investmentfonds vor.

Fonds ohne Ausgabeaufschlag sind das bessere Geschäft

Banken und Sparkassen lieben den Verkauf von Investmentfonds. Mit dem Ausgabeaufschlag verdienen sie, je nach Fondsgesellschaft und Fondsgattung, zwischen zwei und sechs Prozent des Anlagebetrages. Dieses Geld muss der Fonds für den Anleger im ersten Jahr erst einmal erwirtschaften, damit die Anlage kein Verlustgeschäft ist. Darüber hinaus werden in der Regel nur die Fonds der hauseigenen Kapitalanlagegesellschaft vermittelt. Direktbanken sind auch hier die besseren Ansprechpartner. Abgesehen davon, dass sie meist mehrere Tausend Fonds zur Auswahl stellen, geben sie diese ganz ohne oder mit stark rabattiertem Ausgabeaufschlag an die Kunden aus. Es zeigt sich also, dass die richtige Wahl des Depots bereits zu Studentenzeiten auch nach dem Examen die besseren Renditen beschert, und Studentendepots nur die zweitbeste Lösung sind.