Hochschulen: Weltweites Ranking geplant

Viele Studenten halten Daumen hochFür einen weltweiten Überblick über das Angebot und die Qualität von Hochschulen soll das internationale Hochschulranking „U-Multirank“ sorgen. Erste Ergebnisse sollen im Frühjahr 2014 vorgestellt werden.

Rankings bieten eine schnelle und einfache Orientierungshilfe. Hochschulrankings sind für das geplante Studium und den Karrierestart von besonderer Relevanz. Das geplante „U-Multiranking“, das als internationales Hochschulranking nicht nur die Bildungseinrichtung in Deutschland und Europa, sondern auf der ganzen Welt erfasst, verschafft auch den Studenten eine Hilfestellung, die ein Auslandsstudium anstreben.

An dem international ausgerichteten „U-Multirank“ werden 500 Hochschulen beteiligt sein. Das umfangreiche Verfahren zur Bildung des Rankings wird von der EU-Kommission durchgeführt. Neu im Unterschied zu bekannten nationalen und internationalen Rankings ist, dass mit „U-Multirank“ dem Studenten ein differenziertes Werkzeug an die Hand gegeben wird, das ihn bei der Auswahl der Hochschule für die Karriereplanung oder für das Auslandsstudium wirkungsvoll unterstützt.

Aus diesem Grund umfasst das „U-Multirank“ eine sehr große Anzahl an Kriterien, die in die Einstufung einfließen. Durch diese starke Differenzierung sollen die Schwerpunkte der einzelnen Universitäten und der dort ansässigen Fachbereiche hinreichend gewürdigt und erfasst werden. Aus diesem Grund gibt es in dem Ranking auch Ranggruppen statt starrer Rangfolgen.

Als allgemeine Bewertungskriterien wird auch das „U-Multirank“ die Forschung und die Lehre der einzelnen Standorte heranziehen. Hierbei ist es von Bedeutung, von welcher Qualität die Lehrveranstaltungen sind, wie sich der Stand der Forschung im internationalen Vergleich einordnet und auf welche Weise der Transfer von Wissen zur regionalen Wirtschaft erfolgt. Das Verfahren wird unter der Leitung des CHEPS (Centers for Higher Education Policy Studies) und des CHE (Centrum für Hochschulentwicklung) vorgenommen.

Für die Fachbereiche Physik, Maschinenbau, Betriebswirtschaftslehre und Elektrotechnik sollen erste Ergebnisse ab dem Frühjahr 2014 vorliegen und veröffentlicht werden.

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