Studium: Effizient Lernen im Dunkeln

Teen girl reading the Book. EducationEs ist kein Geheimnis, dass die Dunkelheit die Sinne des Menschen anregt: Können wir nichts mehr sehen, so verlassen wir uns auf unsere Instinkte.  Dies kann man sich auch im Studium bei Lern- oder Denkblockaden vor der Prüfung zu Nutze machen wie eine neue Studie aufzeigt.

 

Einer aktuellen Studie der Technischen Universität Dortmund  zufolge erhöht sich das Lernergebnis, wenn sich der Betroffene in der Dunkelheit befindet. Etwa dann, wenn er Vorträge mündlich übt oder sich gezielt Vorlesungsstoff vor Klausuren einprägen möchte. Auch steigt den Ergebnissen zu folge die Kreativität deutlich an, sobald das Licht ausgeschaltet ist.  Daraus ergeben sich einige Vorteile fürs Studium:  Wer effizient lernen will, muss sich dafür bestimmte Lern Skills aneignen, die das Verständnis der oft komplexen Materie in geringer Zeit ermöglichen. Den Prüfungsstoff vor den Klausuren nochmal auswendig abspulen, die Generalprobe  für die Präsentation zur Seminararbeit, kreative Ideen für die Gliederung der Abschluss-Thesis suchen, das alles gelingt möglicherweise viel besser, wenn das Licht aus ist. Dieser einfache Trick könnte also ein guter Weg sein, die eigenen Leistungen weiter zu verbessern und damit auch die Chance für einen möglichst guten Studienabschlusses zu erhöhen.
Der Vorteil der Dunkelheit liegt darin, dass störende Einflüsse vermieden werden. Denn tagsüber sehen und hören wir selbst dann die Außenwelt, wenn wir in Büchern  oder Skripten tief versunken sind. Damit aber beeinträchtigen wir unser Leistungsvermögen, was gerade in der Prüfungsvorbereitung natürlich besonders ungünstig ist. Wer in der Dunkelheit lernt, denkt oder übt, vermeidet aber nicht nur diese Nachteile, sondern kann plötzlich alle seine Sinne und Instinkte nutzen. Man lässt sich kurzum leichter aus der Reserve locken und findet gerade auch für Präsentationen leichter seinen individuellen Stil. Wer großes Lampenfieber vor mündlichen Prüfungen oder Präsentationen verspürt, kann sich so z.B. vorab schon rüsten und wird mit weniger Angst vor kritischen Blicken oder eigenen Fehlern in den Vortrag gehen. Eine angenehmere, gleichzeitig aber auch konzentriertere Lernatmosphäre ist das Ergebnis – und der erste Meilenstein zu größeren Erfolgen.

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