Recruiting alla Facebook

In Erwartung eines völlig normal ablaufenden Frage-Antwort-Dialoges in einem Büro oder Konferenzraum kommen engagierte Bewerber zu Mark Zuckerberg – und finden sich in einer eher surreal anmutenden Situation wieder. Anstatt die üblichen Dinge abzuklopfen und möglichst intelligente Anmerkungen herauszufordern, geht der Facebook-Gründer mit Jobanwärtern spazieren. Und auch während dieses kleinen Ausflugs spricht Zuckerberg nicht etwa über Gehaltsvorstellungen oder das Arbeitsprofil, nein: er plaudert lässig über die Umgebung und andere Dinge.

Auch bei Google wird mit Neulingen unkonventionell verfahren. Jedoch ist das Bewerbungsgespräch dennoch kein ‚Spaziergang‘, denn die Bewerber sind trotzdem gefragt, mit ihrer Persönlichkeit zu überzeugen. Die Moral der Geschichten ist simpel: wer mit Leidenschaft und Unkonventionalität an Alltägliches herangeht, ist erfolgreich. Sich auf verrückte Bewerbungsgespräche einzulassen oder Initiativbewerbungen aus einer Begeisterung für ein Produkt heraus zu verschicken zahlt sich aus. Im Idealfall mit einem ebenso spannenden Arbeitsplatz. Man muß jedoch bedenken, dass in den USA für die Jobvergabe die Persönlichkeit des Bewerbers viel mehr zählt als bei uns in Deutschland. Aber auch hier kann man auf unkonventionelle Art und Weise zum Traumjob kommen, vor allem in innovativen mittelständischen Firmen und jungen Start Up Unternehmen.

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