Bewerbung: Drei Tricks fürs Jobinterview

Vor dem Berufseinstieg muß das Jobinterview erfolgreich gemeistert werden. Hier lauern viele Fettnäpfchen. Mit ein paar kleinen Tricks lässt sich dennoch ein positiver Eindruck erzeugen.

Endlich ist der Tag gekommen, an dem man die Chance zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch hat. Alle potentiellen Fragen zum bisherigen Werdegang, den Stärke und Schwächen und vielem mehr sind bereits im Geiste durchgespielt. Und doch ist man nervös, denn immer wieder kommen Situationen auf einen zu, die man nicht erwartet hätte. Trotzdem kann man sich mit der Demonstration von drei wichtigen Charaktereigenschaften ganz gut profilieren bzw. über Wasser halten, egal wie herausfordernd das Bewerbungsgespräch sich auch gestalten mag: professionell wirken, echte Begeisterung zeigen und Probleme lösen.

Wer die Karrierechancen nicht direkt beim ersten Kontakt mit dem erwählten Unternehmen verbauen möchte, sollte zunächst eines gewährleisten: Dem Gesprächspartner muss stets vermittelt werden, dass die Lust auf die Tätigkeit größer nicht sein könnte. Hierbei darf allerdings nicht übertrieben werden. Die natürliche Begeisterung für den Beruf ist dem Bewerber anzusehen, ohne dass diese in jedem zweiten Satz betont wird. Ähnliches gilt für die Kenntnisse der Branche. Gewünscht ist es, sich im Umfeld ein wenig auszukennen: Worin liegen die künftigen Aufgaben, welche Konkurrenten dominieren den Markt, oder wo lauern einzelne Hürden? Ebenso positiv ist es, die Unterhaltung mit den gängigen Fachbegriffen zu unterlegen und damit die vorhandenen Kenntnisse zu bestätigen. Ganz zu schweigen von einem branchenüblichen Outfit für den Bewerbungstermin. Ein professioneller Auftritt ist oftmals schon die halbe Miete.

Als weitere wichtige Soft Skill sollte zudem Lösungsorientierung gezeigt werden.  Sprich, es muß dem Gegenüber vermittelt werden, dass man handfest und kompetent helfen kann. Denn ein Bewerber nutzt dem Unternehmen nur dann, wenn es von diesem profitiert. Hierbei empfiehlt es sich, einige wenige Schwachstellen des Arbeitgebers oder allgemein der Branche bereits im Vorfeld zu recherchieren: Wo lassen sich Kosten einsparen, welche Mängel in der Produktion bestehen und wie wird effizienter gearbeitet? Natürlich hilft dem Gesprächsleiter die Nennung der Probleme nicht – diese kennt er. Wer jedoch in der Lage ist, dazu passende Lösungen zu entwerfen, kann sich gegenüber anderen Bewerbern meist bereits ein wenig in den Vordergrund rücken. Denn von solchen kreativen Ansätzen profitiert der Arbeitgeber künftig vielleicht.