Bewerbung: Locker durchs Telefoninterview

Für Unternehmen ist ein Telefoninterview ideal, um aus Bewerbern auf eine Stelle eine Vorauswahl zu treffen. Für den Karrierestart sollte man sich darauf gut vorbereiten.

Wer nach seinem Studium bereits die eine oder andere Bewerbung verschickt hat, wird sich zuvor sicher schon einmal Gedanken über das Bewerbungsgespräch beim (möglicherweise) künftigen Arbeitgeber gemacht haben. Bevor man dazu eingeladen wird, muss man bei immer mehr Unternehmen zunächst ein kurzes Telefoninterview meistern. Egal, ob für ein Praktikum oder den Berufseinstieg, ob im Bachelor Studium oder nach dem Master Studium – solch ein Gespräch wartet fast immer und lässt sich auch gut vorbereiten.

Fragen zum Lebenslauf, zu Auslandsaufenthalten oder zu den Schwerpunkten im Studium sind ganz typisch für die erste telefonische Bewerbungsrunde, da sich die einzelnen Stationen schnell und einfach klären lassen. Oft geht es am Telefon um solche eher sachlichen Fragen. Trotzdem sollte man keinen “Überfall” akzeptieren; die meisten Firmen rufen ohnehin zunächst einmal an, um einen Termin für das Interview zu vereinbaren. Dabei sollte man auf jeden Fall fragen, wie viel Zeit für das Interview zu reservieren ist. Schließlich kann es in einer Viertelstunde eigentlich nur um Nachfragen zur Bewerbungsmappe gehen; bei einem einstündigen Interview hingegen werden sicher auch tiefergehende Fragen gestellt, etwa zu den Wünschen und Zielen oder zu den Soft Skills des Bewerbers.

Ein wenig Vorbereitung auf das Telefoninterview kann  also nicht schaden: Informationen über das Unternehmen sammeln, Antworten auf Standardfragen vorbereiten und die Angaben im eigenen Lebenslauf noch einmal aufmerksam zu studieren. Für das Gespräch selbst ist  ein ruhiger Raum empfehlenswert,  in dem man während der Telefonzeit auch nicht gestört wird. Vielleicht kann der Mitbewohner seine Musik so lange leiser drehen und die Betätigung der Bohrmaschine auf später verschieben. Wer sehr nervös ist, könnte auch einfach im Stehen telefonieren oder während des Interviews umher gehen, dies wirkt beruhigend. Bei Handy Nutzung ist unbedingt auf guten Empfang zu achten, sonst läuft man Gefahr, die Fragen nicht richtig verstehen zu können. Schlimmstenfalls wird das Interview auch noch mehrmals unterbrochen. Das hinterlässt sicher keinen alt so guten Eindruck. Also ruhig Blut und das Atmen nicht vergessen, dann ist die erste Bewerbungshürde schon fast gemeistert.