Jobchancen: Deutschland einig Optimistenland

Deutsche Studenten laufen ihren internationalen Kommilitonen überraschend den Rang im positiven Denken ab: sie schätzen die Chancen, nach dem Abschluss schnell eine Stelle in ihrem Wunschunternehmen zu bekommen, laut einer neuen Studie als sehr hoch ein…

Über 57% der deutschen Studierenden sagen laut einer Studie von Universum, dass sie zuversichtlich bis sehr zuversichtlich sind, nach dem Abschluss schnell eine Stelle bei einem ihrer Wunsch-Arbeitgeber zu erhalten. Dies entspricht auch den Ergebnissen der Umfrage der Wirtschaftswoche: unter 400 Unternehmen haben sich die Journalisten umgehört und herausgefunden, dass 33.000 Stellen für Akademiker derzeit offen sind. Juristen, Wirtschaftswissenschaftler und technische Berufe haben hier die Nase vorn.

Innerhalb der Universum Umfrage äußern 34% der Männer, dass Führungspositionen ihnen im Beruf sehr wichtig sind, bei den Frauen sind es hingegen nur 22%. Vielleicht liegt es an den niedrig gesteckten Erwartungen des weiblichen Geschlechts, dass sie durchschnittlich 8.600 Euro weniger pro Jahr verdienen als ihre männlichen Kollegen. Vielleicht ist aber auch die Sicherheit des Arbeitsplatzes in Positionen ohne Führungsanspruch einfach höher: immerhin denken nur 22% der Männer, dass es wichtig ist, einen festen, sicheren Arbeitsplatz zu haben – jedoch sind 36% der Frauen bemüht, ihr Auskommen regelmäßig und sicher zu gestalten.

Gemeinsam haben sie aber, dass sie positiv in die Zukunft blicken – in Spanien können das nur 17% der Studierenden von sich behaupten. Wenn das mal nicht eine geballte Ladung Wirtschaftskraft bedeutet…