Karrieresprungbrett Reputation Manager

Wer seinen Studienabschluss endlich in der Tasche hat, steht vor einer weiteren Hürde: Der Berufseinstieg muss gemeistert werden. Wie wäre es da mit einem Jobstart im Reputationsmanagement?

Reputationsmanager kümmern sich um die Reputation, also den Ruf, den seine Klienten in der öffentlichen Wahrnehmung haben. Negative, faktisch falsche oder unvorteilhafte Informationen wären da natürlich kontraproduktiv. Vor allem im Bereich Social Media sind diese heutzutage jedoch mit wenigen Mausklicks aufspürbar. Und wie leicht für privat gehaltene Onlineaktivitäten durch Fremde eingesehen werden können, zeigen zum Beispiel Seiten wie weknowwhatyouredoing.com.

Von eigenen unbedachten Aussagen auf gängien Plattformen bis hin zu Verleumdungen und Diffamierungen durch Dritte ist fast alles dabei. Diese Art von negativer Darstellung kann weitere Blüten treiben, als man auf den ersten Blick meinen möchte. Vor allem für Personaler und Chefs sind solche Informationen natürlich ein gefundenes Fressen. Postings, wann mal wieder ein Gläschen zu viel getrunken wurde oder freudige Botschaften, sich dank großzügiger Krankschreibung vom Arzt eine Woche Urlaub erschwindelt zu haben, haben schon so manchem das Genick gebrochen und die Karriere gekostet. Nicht wenigen Hochschulabsolventen hat dies direkt zur Absage auf eine Bewerbung oder zur fristlosen Kündigung geführt.

Doch auch Unternehmer lassen es sich gerne etwas Kosten, ihre Firma Online in ein möglichst gutes Licht zu rücken – Reputationsmanagern beschert das eine rosige Auftraglage. Denn im Alleingang wäre eine Löschung schwieriger als man meinen möchte. Daher werden Reputationsmanager eingesetzt, um entsprechende Stellen im WWW aufzuspüren und geeignete Wege zu beschreiten, diese zu entfernen oder zumindest auf die hintersten Ränge der Suchmaschinen-Ergebnisse zu verbannen.