Nebenjob ‚Guru‘

Jobben von zu Hause aus, zwischen Vorlesungen oder während des Praktikums in Kuala Lumpur? Geldverdienen ohne an feste Zeiten und Verpflichtungen gebunden zu sein? Was nach märchenhaften Nebenjobbedingungen für Studenten klingt, ist ganz normaler Alltag beim Berliner Unternehmen Crowd Guru.

Heimarbeit 3.0 nennt sich das Beschäftigungskonzept. Hier werden größere Projekte einfach in viele kleine Mikrojobs unterteilt, die dann als Nebenjob  auf verschiedenste Personen verteilt werden. Bis Anfang nächsten Jahres will Crowd Guru viele hundert neue Rechercheexperten und Schreibtalente, sogenannte Gurus, für sich gewinnen. „Denn die gute alte Heimarbeit ist in virtueller Form das Jobmodell der Zukunft“, sagt Christian Vennemann, Geschäftsführer von Crowd Guru. „Wir ermöglichen unseren Gurus, bequem, flexibel und selbstständig für uns tätig zu sein. Sie definieren die Bedingungen, denn sie entscheiden individuell darüber, wie oft, wann und von wo aus sie für Crowd Guru arbeiten.“

Der Trend, von zu Hause via Internet zu arbeiten, boomt wie nie. Wer für Unternehmen wie Crowd Guru Aufträge übernimmt, benötigt nicht mehr als einen Computer und einen Internetzugang. Über die Ausgestaltung des Arbeitstages entscheidet jeder selbst  und muss dabei nicht einmal auf den Kontakt zu Kollegen verzichten. Im Forum können die Gurus Erfahrungen austauschen, mit dem Crowd Guru Team in Berlin in Kontakt treten, Probleme besprechen und Fragen stellen.

Die Aufgaben aus denen die Gurus frei wählen können, umfassen beispielsweise die Recherche von Unternehmen im Internet, Beschreibung von Produkten für Onlineshops oder das Taggen von Bildern, Texten und Videos. Die Vergütung erfolgt pro erledigtem Auftrag, d.h. beispielsweise für jedes recherchierte Unternehmen erhält der Guru eine vorher festgelegte Vergütung und kann somit selber bestimmen, wie viel er verdient.

  • Weitere Infos zu den Mikrojobs von Crowd Guru.