Nebenjobs am Airport

Flughäfen versprühen nicht nur ein besonderes internationales Flair, sondern bieten auch interessante Alternativen zu den gängigen Nebenjobs. Warum Studenten hier so gefragt sind…

Fast jeden Studenten zieht es im Laufe des Studiums in die Ferne. Dabei kann man die ersten interkulturellen Erfahrungen auch bei einem Nebenjob rund um den Flughafen sammeln und dabei noch Geld verdienen. Studierende, die genügend Arbeitszeit anbieten können, sind hier gefragte Teilzeitkräfte am Boden wie in der Luft. Um Studium und Job besser vereinbaren zu können, bieten sie ihre Arbeitszeit vor allem abends und am Wochenende an, also zu eher für die Festangestellten unattraktiven Zeiten. Auch können besondere Sprachkenntnisse den Zugang zu einem Nebenjob am Flughafen erleichtern. Am Boden werden Studierende je nach Profil vor allem am Check-in, für die Gästebetreuung, in der Gepäckabfertigung oder aber am Info-Service eingesetzt. Wer ein mehrstufiges Auswahlverfahren auf sich nehmen will, mindestens 1,60m groß ist und ein gepflegtes Äußeres mitbringt, der kann sich auch für den Einsatz als Flugbegleiter bewerben. Bislang ist die Lufthansa jedoch die einzige Airline, die auch Studierende als Flugbegleiter in Teilzeit einstellt. Die Gästebetreuung in der Luft kann einen schon einmal in die Metropolen der Welt führen. Als Belohnung winken dann die sogenannten Stopp-Overs – ein paar Stunden gratis Kurzurlaub vor Ort bis die Maschine zurückfliegt. Trotz Intensiv-Training der interkulturellen Kompetenzen an Bord, sitzen einem jedoch Jetlag und Prüfungsvorbereitungen immer wieder im Nacken.  Denn das Studium geht weiter, egal welches attraktive Flugziel gerade ansteht. Trotz Streß fallen die Nebenjobs am Flughafen aber sicherlich abwechslungsreicher aus als viele andere studienferne Tätigkeiten, und man lernt in Sachen Serviceorientierung und internationale Softskills am Boden wie in der Luft automatisch viel dazu.

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