Praktikum- Sprungbrett oder Waste of Time?

Das Praktikum sollte für den Studenten immer der Anfang einer vielversprechenden Karriere sein, aber nicht immer hält die Stelle dann auch, was die Unternehmen vorher versprechen.

Hat man die Mühen eines Studiums auf sich genommen, dann hat man dies auch getan, weil man sich auf die eigene Karriere im Berufsleben gut vorbereiten will. Ob Master Studium oder Bachelor Studium, deutsche wie internationale Unternehmen wollen qualifizierten Studenten mit dem Angebot von Praktikumsplätzen den Berufseinstieg erleichtern. Doch nicht immer bringen die Anstrengungen im Praktikum auch wirklich einen Erfolg auf der Karriereleiter, wobei das Kaffeekochen als tägliche Arbeit noch zu den angenehmen Pflichten bei vielen Praktikumsstellen gehören kann.

Jetzt haben wieder 30.000 Praktikanten anonym ihre Praktikumsstellen bewertet, damit die besten Praktikumsfirmen dann im Rahmen des Tages der Praktikanten vom Unternehmen Absolventa  ausgezeichnet werden konnten. Hier stand nicht nur die Qualität der Arbeiten innerhalb eines Praktikums zur Bewertung, auch die Frage, ob man hier ein gutes Soft Skill Training erwarten kann, kann von entscheidender Bedeutung sein für einen Studenten. Denn ob man nur unbedeutende Hilfsarbeiten erledigen muss oder wirklich in diesem Unternehmen auf das Erklimmen der Karriereleiter geschult wird, kann entscheidend für einen gelungenen Berufseinstieg sein.

Hat man bei einem durchschnittlichen Stundenlohn von 3,77 Euro viele Mühen auf sich genommen, dann kann für viele Studierende doch nicht der Berufsalltag beginnen, stattdessen heißt es wieder eine neue Praktikumsstelle zu finden. Jetzt lohnt der Blick auf die Bewertung von Absolventa, denn durch die anonyme Bewertung kann man davon ausgehen, dass hier auch wirklich wahrheitsgemäss Auskunft gegeben wurde, ohne dass die ehemaligen Praktikanten Einbußen befürchten müßten. Als Generation Praktikum ist es heute immer ratsam, über ein Praktikum in einem Unternehmen einzusteigen, auch wenn einige schwarze Schafe den Erfahrungsschatz für den späteren Berufseinstieg nicht unbedingt erweitern.