Soft Skills: Lächeln- die weibliche Führungsschwäche Nr. 1

Die Zauberformel der Kommunikation, vor allem im Arbeitsalltag ist laut Expertenmeinung vor allem ‚Mut zur Dominanz‘. Denn jedes Gespräch hat zwei Seiten und eine Seite möchte etwas von der anderen. Dabei muß Dominanz  nicht auf verbaler, vielleicht dann auch unhöflicher Ebene ablaufen. Auch nonverbal kann Dominanz und Präsenz gezeigt werden.

So sollte z.B. der Mitarbeiter nicht im Vorbeigehen mit einer Arbeitsanweisung bedacht werden, sondern zielgerichtet in das Büro zitiert werden, um dort sachlich und ruhig den Auftrag erteilt zu bekommen. So zeigt die Chefin ein Revierverhalten, das Männern völlig geläufig ist und macht klar, dass ihr Auftrag den Weg des Arbeitnehmers auch völlig rechtfertigt, also: wichtig ist.

Auch das sonst so geläufige Lächeln sollte sparsamer eingesetzt werden. Mit Schweigen und Augenkontakt halten ist die Dringlichkeit einer Sache oft einprägsamer unterstrichen als mit nettem Lächeln und fragendem Redeton.

Generell hilft nicht, ein männliches Gegenüber in Sachen Körpersprache zu kopieren, wohl aber, die männliche Gelassenheit zu übernehmen – Distanz auf körperlicher Ebene hat hierbei gerade nichts mit fehlender Sympathie zu tun, sondern spricht im Gegenteil von Respekt. Klare Worte, klare Gesten, das ist der Schlüssel zum (weiblichen) Erfolg in der Führungsriege!