Effizient studieren

Soft Skills sind schon im Studium unerlässlich. Dazu zählt auch die Anwendung der richtigen Lerntechniken. Wie man sich den üblichen Stress und Frust vor den Prüfungen ersparen kann.

Auch das Lernen selbst will gelernt sein. Unzähligen technische Gadgets, Apps und vielem mehr helfen dem flexiblen Studenten von heute, den Überblick über den Semesterstoff und die eigenen Notizen zu behalten. Doch die Informationssammlung ist erst die halbe Miete. Schließlich muss das ganze Wissen noch in den Kopf rein bis zur Prüfung. Wer sich schwer tut mit der Prüfungsvorbereitung kann auf verschiedenste Lerntechniken zurückgreifen. Im Folgenden stellen wir vier ganz unkonventionelle Lerntipps vor, damit die Kraft nicht schon vor der Prüfung oder der Deadline für die Abschlussarbeit  ausgeht und gute Chancen auf Bestnoten bestehen.

 

Im Zeitalter der Wissensgesellschaft wird die schnelle Aufnahme und Verarbeitung von Informationen immer wichtiger. Ob Bachelorstudium oder Masterstudium,  schnell steht die erste Hausarbeit an mit umfangreichen Literaturrecherchen an. Ökonomisches Lesen  ist hier das A und O. Damit man nicht zu viel Zeit in die Lektüre zu Nebenaspekten investiert, ist es wichtig, die zu behandelnde Fragestellung und Gliederung so früh wie möglich zu konkretisieren. So lassen sich schneller die wichtigsten Quellen festlegen und durcharbeiten.  Beim Lesen selbst sollten sofort Exzerpte erstellt werden. Das klappt am besten an einem dafür vorgesehenen Arbeitsplatz.

Nicht zu unterschätzen ist in der Lern- und Prüfungsphase auch eine gesunde Lebensführung. Denn wer sich zu früh auspowert, hat am Ende, wenn es drauf ankommt unter Umständen keine Kraft mehr. Weder ein leerer Bauch noch ein übermüdeter  Kopf sind zu Höchstleistungen in der Lage.
Während des Lernens und gerade auch in Prüfungsphasen sollte also Wert auf eine ausgewogen Ernährung gelegt und auf Alkohol verzichtet werden. Auch regelmäßiger Schlaf ist wichtig. Nicht zuletzt kann man sich mit einer täglichen Sportpause fit halten und für eine halbwegs ausgeglichene Belastung von Geist und Körper sorgen.
Ein weiter wichtiger Erfolgsfaktor fürs Lernen sind Pausen. Studien belegen: Wer ausreichend pausiert, lernt besser. Daher müssen sich etwa zweistündige Phasen konzentrierten Arbeitens und halbstündige Pausen regelmäßig abwechseln. Pause bedeutet: weg von Laptop und Smartphone, sich bewegen, frische Luft schnappen oder auch ein Nickerchen halten – allerdings nicht länger als eine halbe Stunde. Auch wichtig: Während des Lernens viel Flüssigkeit aufnehmen, dann lässt die Konzentration nicht so rasch nach.

Wer aufgrund der Massen an Lernstoff schnell in Panik gerät, sollte sich unbedingt Zeitmanagement Skills aneignen.  Vorüberlegungen wie  z.B. wie viel Zeit benötige ich und wie viel kann ich täglich zum Lernen aufbringen, sind hier hilfreich.  Hierbei sollte man jedoch möglichst realistisch und damit großzügig rechnen und genug Puffer für Schlaf, Sport und  Ernährung etc.  einplanen.  Auch will der Alltag weiterhin bewältigt werden und irgendetwas  nicht Geplantes kommt schließlich fast immer dazwischen. Für überschaubare Teilaufgaben bietet es sich an, sich selbst enge Fristen zusetzen, um möglichst schnell erste Themen abhaken zu können oder erste Teilerfolge feiern zu können.  Stehen immer noch Tag für Tag zehn Stunden Lernen an? Dann sollte der Zeitplan unbedingt nochmal gestreckt werden, denn niemand kann solange  am Stück effizient  lernen.

 

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