Nebenjob: Mentor für Schüler mit Migrationshintergrund

Social Learning neben dem Studium ist derzeit in aller Munde. Der Interkulturelle Bildungs- und Förderverein für Schüler und Studenten (IBFS) bietet ein weiteres Angebot für Studierende, die sich gesellschaftlich engagieren wollen. ChancenWerk möchte die Zukunftsperspektiven von Schülern aus einkommensschwachen, bildungsfernen Schichten sowie Familien mit Migrationshintergrund verbessern. Ein Student fördert dabei eine ausgewählte Gruppe von künftigen Abiturienten und erhält dafür von der Universität Bildungsleistungen anerkannt oder wird als Hilfskraft vergütet. Der Oberstufenschüler, der auf diese Weise fachlich und persönlich betreut wird, beginnt im Gegenzug selbst, als Betreuer ehrenamtlich für jüngere Klassenstufen tätig zu werden. Auf diese Weise soll der Anteil von Migrantenkindern, die das Abitur schaffen, signifikant erhöht werden. Derzeit liegt der Anteil bei  nur 11%. Außerdem verspricht das Projekt eine nicht unerhebliche soziale Wirkung, da neben Lehrern und Eltern auch junge Mentoren als Rollenvorbild fungieren und den Schülern den Zugang zu anderen sozialen Schichten erleichtern. Die Kinder sollen so besser vor Perspektivlosigkeit und Depression geschützt und zu einer größeren Leistungsbereitschaft motiviert werden.

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