Kuriose Nachricht: Einsamkeit ist ungesund

Wer Freunde hat, der kann sich glücklich schätzen. Denn er wird länger leben! Partnerschaften und Freundschaften sichern das eigene Seelenleben ab, führen zu weniger Selbstzweifeln und erhöhen laut einer australischen Studie die Lebenserwartung. Erstaunlich: Freundschaften hatten den besseren Einfluss als Liebesbeziehungen. Alle Studien zeigen auch: Wir brauchen sozialen Rückhalt, um uns aufgehoben zu fühlen und Stress besser abzufangen. Denn Einsamkeit ist, wie im Titel angedeutet, ungesund. Und zwar im gleichen Maße, wie täglich 15 Zigaretten zu rauchen!

Doch wo findet man Freunde und wie hält man sie? Am ehesten freundet man sich mit Menschen an, die das gleiche Umfeld haben. Eine ähnliche Arbeit, die gleichen Interessen – es braucht nicht viel, um ein grundlegendes Interesse zu wecken. Wirklich nahe kommt man sich hingegen selten und das am ehesten, wenn man über die eigenen Schwächen und Ängste reden kann. Wer dann noch ein Gegenüber hat, der keine Lebensanweisungen, sondern die berühmte Schulter bietet, der sollte diesen Menschen gut pflegen. Denn ein richtiger Freund bietet Nähe, Zuverlässigkeit und kann auch Geheimnisse bewahren. Wer so  eine Person in seinem privaten Umfeld gefunden hat,  sollte ebenfalls dem anderen dieselbe Sicherheit geben, die ein wirklich offenes Gespräch ohne Tabuthemen erfordert.

Übrigens: auch Freundschaftsbrüche sind normal. Etwa alle 7 Jahre verliert man die Hälfte seiner Freunde. Da wir aber unter 6 Milliarden leben, werden auch sicher wieder neue Komplizen fürs Leben vorbei kommen…