Kuriose Nachricht: Keine Luxus Werbung mehr in China

In Peking wurde es jetzt verboten, für Luxusgüter zu werben. Innerhalb von weniger als einem Monat sollen alle Plakate für Burberry, Montblanc, Porsche & Co. aus der Innenstadt verbannt werden. Der Grund…

Offenbar soll die immer schneller ausufernde Kluft zwischen Arm und Reich vertuscht werden. Die Proteste gegen die sich ausweitenden Einkommensunterschiede werden immer lauter; die Regierung gerät mehr und mehr in Zugzwang, um den sozialen Frieden nicht noch mehr zu gefährden. Da Werbung natürlicherweise Bedürfnisse gezielt weckt und Wünsche hervorruft, streut sie auch notgedrungen permanent „Salz in die Wunden“. Da erscheint es logisch, wenn das Regime hier mit einem drastischen Verbot gegensteuert.

So wurden neben den Werbeplakaten auch bestimmte Superlative wie „königlich“, „Luxus“, „hochwertig“, „einzigartig“ oder „unersetzlich“ in Werbeaussagen verboten, wie die Zeitung „China Daily“ zitiert wird. Die Maßnahmen zielen vor allem gegen „ausländische Kult-Produkte“.  Der Ministerpräsident Wen Jiabao wurde zitiert mit dem wichtigen Anliegen der „Überwindung der ungerechten Einkommensverteilung“.

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