Kuriose Nachricht: Smartphones frieren auch

Auf den ersten Blick scheint der Gedanke, dass ein Smartphone auch unter der Kälte leiden könnte, absurd. Doch dieser Tage finden sich viele am verlassenen kalten Bahnsteig ohne S-Bahn in Sicht wieder und verzweifeln beim Versuch, einen Freund anzurufen und um Abholung zu bitten. Denn Smartphones, und mögen sie noch so fortschrittlich sein, sind offenbar nicht gut auf die Kälte eingerichtet. Laut Apple eignet sich die Benutzung nur für Temperaturen zwischen 0 und 35°C. Das Magazin Focus hat sich möglichen ‚Krankheitsbildern‘ der Smartphones angenommen und gibt ein paar hilfreiche Tipps für alle Betroffenen. Um den Akku und auch alle Bestandteile des Geräts zu schonen, sollten Smartphones z.B. idealerweise in der warmen Innentasche aufbewahrt oder langsam ‚abgetaut‘ werden. Schnelle Trocknungs- oder Enteisungsaktionen mit Fön oder Backofen schädigen das Smartphone eher – und wir wollen doch alle einen Aufenthalt auf der Intensivstation für unsere Lieblinge vermeiden. Außerdem empfehlen kälteerprobte Süd-Koreaner, immer ein in Klarsichtfolie verpacktes Wiener-Würstchen bei sich zu tragen. Das ist wohl das einzige, worauf der Touchscreen bei so tiefen Temperaturen noch reagiert. Denn auf Handschuhe ist er genauso allergisch wie auf eiskalte Finger. Fazit: auch Smartphones brauchen in diesen Tagen viel Wärme und bedachte Zuwendung. Da haben sie mit uns Menschen doch mehr gemein als vielleicht gedacht. Wir wünschen allen Smartphone Usern, dass die Wiener nicht schon ausverkauft sind, bevor die Kältewelle zu Ende geht.