Kuriose Nachricht: Twittern als Aufnahmeprüfung

Die USA lassen zwar in diesen Tag eher in Sachen Staatsverschuldung von sich hören, sind aber auch immer wieder mit kuriosen, innovativen News vorne dabei. Erst kürzlich hat die University of Iowa mit einem Stipendium auf sich aufmerksam gemacht. Bewerber für das MBA Programm werden dort nämlich nicht länger aufgefordert, ihren Essay in gewohnter Form zu verfassen. Nein, sie sollen in Form von Tweets antworten. In 140 Zeichen muß die Crowd auf kreative Weise überzeugt werden, warum gerade sie der ideale Kandidat für das MBA-Programm sind. Sich derart kurz zufassen, wenn es um eine Aufnahme in das Programm geht, ist natürlich schwierig. Deshalb darf in den Tweets auch auf YouTube, Facebook und Blogs verlinkt werden. Je kreativer und spritziger das ganze ausfällt, umso wirkungsvoller. Einziger Knackpunkt – man muß den sonstigen Aufnahmebedingungen für das MBA-Programm entsprechen. Dem besten Twitter winken über 37.000 US$ Preisgeld als Stipendium für die Studiengebühren des Studiengang. Mit dem originellen Aufnahmeverfahren lassen sich nicht nur die Bewerberzahlen für das Studium steigern, sondern es wird auch gleichzeitig abgeprüft, ob die Bewerber eine gewisse Street Cleverness und erstes Know how für die Business Welt von morgen mitbringen. Hochschulbetrieb muß also nicht unbedingt verstaubt sein.