Die wichtigsten Jobkriterien für Absolventen

Viele Uni-Absolventen werden von Unternehmen vor allem mit den Aussichten auf eine schnelle Karriere und hohe Gehälter gelockt. Laut einer Studie haben Studenten jedoch ganz andere Prioritäten beim Berufseinstieg.

Insgesamt 400 Studenten aus allen Fachbereichen und über ganz Deutschland verteilt wurden im Rahmen einer Studie der FH Erfurt  (http://www.fh-erfurt.de)  in Kooperation mit der Topos Personalberatung  (www.topos-consult.de) zum Thema Bewerbung und Berufseinstieg befragt. Dabei ging es in erster Linie um die Frage, welche Kriterien für die Wahl des ersten Arbeitgebers nach dem Studium entscheidend sind. Die Ergebnisse dieser umfangreichen Studie sind eindeutig: In erster Linie geht es jungen Nachwuchsführungskräften nach der Uni darum, in einem Unternehmen mit einem angenehmen Betriebsklima zu arbeiten. Auf dem zweiten Platz der Prioritätenliste steht die Sicherheit des Arbeitsplatzes, dahinter folgen “Interessante Tätigkeiten”. Die Höhe des Gehalts findet sich hingegen überraschenderweise erst auf dem sechsten Platz.

Hinsichtlich der Unternehmensgröße erscheint die Untersuchung zu den Jobwahl-Kriterien besonders für Unternehmen aus dem Mittelstand sehr positiv. Rund die Hälfte aller Befragten bevorzugt nämlich  für den Berufseinstieg ein mittelständisches Unternehmen. Die Gründe dafür sind einfach: In der Wahrnehmung der Befragten herrscht hier ein besseres Arbeitsklima, zugleich sind die Hierarchien flach und Berufseinsteiger können schnell Verantwortung übernehmen. Ein weiteres interessantes Ergebnis präsentieren die Experten in der Frage der Mobilität von Hochschulabsolventen. Für knapp 90% der befragten Studierenden wäre ein Umzug zum Berufseinstieg kein Problem; mehr als ein Drittel der Studienteilnehmer würde bei einem attraktiven Angebot sogar ins Ausland ziehen.

Ein guter Ruf in Sachen Betriebsklima kristallisiert sich also als neuer Joker für  spannende Arbeitgeber heraus. Der dynamische Berufseinsteiger von morgen zieht dafür offenbar auch bis ans Ende der Welt, wenn’s sein muß.