Wohnungsnot für Studenten in Berlin und Frankfurt

In Berlin studieren würden die  meisten Studenten sehr gerne. Doch leider klappt es derzeit nur für die wenigsten mit einem Platz im Wohnheim. Frankfurter Studenten geht es ähnlich…

Berlin gilt wohl mittlerweile als eine der attraktivsten Städte für Studierende in Deutschland. Neben den vielen Hochschulen bietet die Stadt viel Nightlife fürs Studentenleben und noch dazu eine äußerst spannende IT -Gründerszene.  Dementsprechend groß ist natürlich auch der Run auf Studienplätze und wenig später auf Plätze im Wohnheim. Denn irgendwann muß man seine Eindrücke von Uni und Stadt ja auch mal zu hause sacken lassen. Dieses Jahr können jedoch gerade mal  7% der  Studenten in ein Studentenwohnheim einziehen. 900 Studenten warten vergeblich auf einen freien Platz und müssen sich mit WG Speeddating und Pendeln rumschlagen, um irgendwo noch ein Dach über dem Kopf zu finden.  Die Wohnheim Situation hat sich offenbar erst in den letzten Jahren so verschärft, weil aus Geldknappheit nicht kontinuierlich neue Wohnheime gebaut worden sind.  Im Oktober werden das vor allem die Studienanfänger hart zu spüren bekommen. Selbst der Eintrag auf der Wohnheimplatz-Warteliste des Studentenwerks scheint derzeit aussichtslos.  Als kleiner Trost bleibt nur noch, dass das Wohnen in Berlin für Studenten nach wie vor vergleichsweise günstig ist.

Frankfurt ist hingegen ein sehr teures Pflaster für Studierende. Hier scheitert die Wohnungssuche daher oftmals am Geld. Studierende schauen also auch hier, möglichst in einem Studentenwohnheim unterzukommen. Leider ist das in diesem Jahr auch in Frankfurt wenig erfolgsversprechend. Das Studentenwerk Frankfurt hat sogar schon eine Telefonhotline  und nun auch das Portal Wohnraum-Suche  eingerichtet, um den Studienanfängern weiterzuhelfen. Vielen Studierenden und Studienanfängern war bislang offenbar nicht bewusst, dass in Frankfurt nur etwas mehr als .3600 Wohnheim-Plätze zur Verfügung stehen. Im Verhältnis zur Anzahl an Studierenden an den Frankfurter Hochschulen ist dies sehr wenig. Auch in den umliegenden Städten sieht es eher mager mit studentischem Wohnraum aus. Bleibt zu hoffen, dass sich über das neue Portal noch einige Privatquartiere vermitteln lassen.