Agrarpraktikum in der Ferne

Der Deutsche Bauernverband schickt Studenten der Landwirtschaftslehre sowie Gärtner und Junglandwirte für ein Praktikum von zwei bis drei Monaten in einem Großbetrieb ins Ausland. Mindestens eine der folgenden Anforderungen sollte erfüllt sein, um am „Internationalen Praktikantenaustausch“ des DBV teilzunehmen: ein Nachweis über eine bestandene Praktikantenprüfung in Landwirtschaft oder Gartenbau, der Nachweise eines Berufsabschlusses in der Land-, Forst-, Haus- oder Pferdewirtschaft bzw. im Garten- oder Weinbau oder ein Nachweis über den Abschluss von mindestens vier Semestern Studium im Agrarbereich (Uni oder FH) und mindestens sechs Monate relevante Praxiserfahrung.

Darüber hinaus sollten Bewerber zwischen 18 und 30 Jahren alt sein, über eine hohe fachliche und persönliche Motivation verfügen, klare fachliche Ziele im Blick haben, eine hohe Belastbarkeit aufweisen und mit einer positiven Grundhaltung die Bereitschaft zur aktiven Auseinandersetzung mit der Kultur des Gastlandes zeigen. Die Bewerbung sollte spätestens vier Monate vor dem gewünschten Abreisetermin eingereicht werden, je frühzeitiger eine Bewerbung jedoch erfolgt, desto flexibler ist die Planung seitens des DBV.

Der Praktikant erhält freie Kost und Logis, sollte er außerhalb des Arbeitgeberhaushalts untergebracht werden, werden die anfallenden Kosten durch eine erhöhte Praktikumsvergütung abgegolten.

Das Praktikum dient nicht nur der beruflichen Weiterbildung – oft kommen Arbeitsverhältnisse mit dem ehemaligen Gastland zustande. Und da die Vermittlung keine Einbahnstraße ist, lernen viele ehemalige Praktikanten als Betreuer weiterhin internationale Gäste kennen. Multikultureller Austausch mit Bauern geht nicht? Von wegen – der DBV macht´s möglich!