Studie: Abiturienten zieht es an die Uni

Laut einer neuen HIS-Studie unter 3.500 Befragten haben sich drei Viertel des Abschlussjahrgangs 2006 für ein Studium entschieden, die meisten davon im Bereich Wirtschaftswissenschaften. (14 Prozent).  Ebenfalls populär unter den Teilnehmern ist das Fach Maschinenbau (11 Prozent), neun Prozent der Befragten studieren auf Lehramt – der größte Teil strebte einen Bachelorabschluss an. Mehr als die Hälfte von ihnen (58 Prozent) planen, anschließend noch ein Master-Studium anzuhängen – an Universitäten (75 Prozent) ist dies deutlich häufiger der Fall als an Fachhochschulen (47 Prozent).

Die HIS-Forscher nahmen dreieinhalb Jahre nach dem Schulabschluss Kontakt zu den Probanden auf. 74 Prozent der Teilnehmer hatten zu diesem Zeitpunkt bereits ein Studium begonnen, weitere drei Prozent planen eines für die Zukunft ein. Schulabgänger aus Akademikerhaushalten entscheiden sich weitaus häufiger für ein Studium (86 Prozent) als Kinder von Eltern, die nicht studiert haben (66 Prozent). Diese Schulabgänger aus so genannten “Arbeiterfamilien” absolvieren doppelt so häufig eine nachschulische Berufsausbildung wie jene aus einem Elternhaus mit akademischem Hintergrund.