Studie: Die Facebook- Sucht

Machen soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter uns genauso süchtig wie Tabak oder Alkohol? Eine neue Studie kommt zu  dem Ergebnis: eher noch süchtiger…

Einer neuen Studie zufolge ist es schwieriger, nicht seinen Facebook Account zu checken als einen Drink abzulehnen: 250 Menschen wurden befragt und sagten aus, dass neben Sex und Schlaf der eigene Account im sozialen Netzwerk das Wichtigste wäre. Wurden sie nach ihrem Verlangen nach Alkohol oder Tabak gefragt, stuften sie diese Drogen als weit weniger wichtig ein. Tabak wird dabei generell immer mehr verpönt, denn in vielen Ländern hat sich bereits das Rauchverbot durchgesetzt.

Interessant ist, das einem Bedürfnis nicht nachzugehen den Wunsch danach nur noch verstärkt: die Willenskraft würde einfach aufgezehrt werden und irgendwann würde man dem Bedürfnis nachgeben. Facebook oder Twitter also einfach ganz sein zu lassen, ginge nach Expertenmeinung nicht. Abgesehen würde das auch gar nicht zum Studentenleben passen.

Da hilft nur, vielleicht doch öfter im realen Leben ein Bier mit den wahren Freunden trinken. Ist lustiger und hat offensichtlich weniger Suchtpotenzial. Und Mark Zuckerbergs Börsengang wird’s damit auch nicht gleich verhageln.